Ärger im Konklave

"Die Verräter" Staffel 4, Folge 5: Das Verräter-Trio zerfetzt sich ohne Not

17.08.2026, 11.45 Uhr
Eigentlich läuft es bestens für die Verräter. Doch statt ihren Vorsprung zu genießen, geraten Max Kruse und Marijke Amado immer heftiger aneinander.
Max Kruse schaut ernst und hebt die Hand.
Max Kruse gerät bei "Die Verräter" zunehmend unter Druck.  Fotoquelle: RTL

Vier leere Plätze beim Frühstück, ein Verräter-Trio kurz vorm Zerbrechen und Loyale, die sich vor allem gegenseitig an die Gurgel gehen: In Folge fünf wird's im Schloss richtig unübersichtlich. Max Kruse weiß nach seiner Beinahe-Verbannung in Folge 4 genau, wie dünn die Luft für ihn geworden ist. Seine Lösung: Wenn's drauf ankommt, muss eben ein anderer Verräter dran glauben.

Ausgerechnet mit Urs Meier sitzt Max erstmal allein am Frühstückstisch; für den Verräter keine schöne Situation: "Ich will eigentlich nicht zu lange mit ihm in einem Raum sein. Denn er ist schon einer, wo ich sage: Der könnte mich durchschauen". Und tatsächlich hat Urs gerade ein gutes Bauchgefühl – neben Max hat er inzwischen auch Marijke Amado im Blick.

Gleich vier fehlen beim "Die Verräter"-Frühstückstisch

Dann wird's spektakulär: Papis Loveday, Nina Meise, Philipp Fleiter und Cathy Hummels erscheinen nicht am Tisch. Ihre Namen hatten die Verräter am Abend zuvor heimlich auf ein Bild geschrieben. Hier erfährst du alles über die Handlung von "Die Verräter" Staffel 4 Folge 4. Damit es nicht zu leicht wird, lässt Sonja Zietlow die Gruppe noch wissen: Auch ihre eigenen Namen durften die Verräter aufs Bild setzen.

Bevor die Suche losgeht, steht vor allem eine Frage im Raum: Wer hat die Namen aufgeschrieben? Einige Teilnehmer wollen das herausfinden und dazu die Handschrift auf dem Gemälde analysieren. Für Ralph wird es kurz heikel – denn er hatte im Eifer des Gefechts seine Schrift nicht verstellt. Ann-Kathrin Bendixen warnt allerdings vor diesem Plan; sie wittert eine weitere Falle der Verräter.

Im Verräter-Auto fliegen sofort wieder die Fetzen

Die darauffolgende Schnitzeljagd führt zu den Vermissten, die die letzte Nacht überlebt haben. Pikant: Im ersten Auto sitzen nur Max, Marijke und Ralph. Die Stimmung ist wie erwartet mies, und Marijke eröffnet sofort: "Ich habe das Gefühl, dass ein Verräter geopfert werden sollte." Max kontert trocken: "Die einzige, die jemanden opfern wollte, warst du gestern."

Es geht also munter weiter: Max wirft Marijke vor, ihn am Runden Tisch gewählt zu haben. Marijke erinnert ihn daran, dass Max vorher schon ihren Namen ins Spiel gebracht hatte – und plötzlich steckt auch Ralph mittendrin: Marijke hält ihm vor, entgegen der Absprache eben nicht Max gewählt zu haben. Eine Versöhnung scheint hier nicht in Sicht. Schon zuvor hatte es zwischen den Verrätern ordentlich gekracht.

Als erste Vermisste wird schließlich Nina gefunden, später Cathy. Über ihre Rückkehr freut sich vor allem Max, Cathy vertraut ihm schließlich immer noch. Nina und Ralph reagieren spürbar zurückhaltender. Auf der Weiterfahrt nervt Cathy dann mit ihren Klagen über die anstrengende Nacht. Peyman Amin will sich das nach einer Weile nicht länger anhören: "Es ist anstrengend für uns alle, Cathy."

"Die Verräter": Papis ist raus, Ralph hat Glück gehabt

Als Dritter wird Philipp gefunden. Damit steht fest: Es ist Papis, der die Nacht nicht überlebt hat. Für Ralph ist das doppelt praktisch, denn Papis hatte ihn am Vorabend allein neben dem schicksalhaften Bild gesehen. Für die Loyalen hingegen ist sein Ausscheiden sehr unglücklich – Papis, der immer mit Leib und Seele gegen die Verräter gekämpft hatte, galt für viele als sicherer Loyaler.

Philipp nimmt die eher verhaltene Freude über seine Rettung mit Humor: "Ich habe schon Steuerprüfungen gesehen, wo sich die Leute mehr gefreut haben." Einen versteckten Dolch auf dem Weg zu ihm findet die Gruppe nicht. Max ist nach der Mission trotzdem bestens gelaunt: "Wir haben mit Papis einen offensichtlich Loyalen verloren, was für uns Verräter natürlich optimal ist."

Silber, Türme und neue Verdächtige bei "Die Verräter"

Danach müssen die Promis gleichzeitig Türme bauen und Rätsel lösen, um Silberbarren zu erspielen. Die Turmbauer schaffen ihre Aufgabe komplett; bei Marijke, Cathy und Philipp läuft's dagegen deutlich schlechter – nur eine von drei Kisten können sie öffnen. Immerhin sichern sich Nina, Ralph und Philipp je ein Schutzschild.

Abseits der Mission verschiebt sich der Verdacht weiter. Urs und Ann-Kathrin finden Philipp zunehmend verdächtig. Nina hält weiter an Max fest, hat aber – wie auch Urs – weiterhin Cathy auf dem Zettel; ein nachvollziehbarer Verdacht, denn Cathy vertraut bisher auffällig oft den Falschen. Beispiel gefällig? Auf der gleichen Fahrt sitzt sie mit Max und Ralph im Auto und bietet ganz direkt an, sich am Runden Tisch deren Verdacht anzuschließen. Max erkennt seine Chance sofort und will die Stimmung gegen Marijke drehen.

Die Loyalen verzetteln sich am Runden Tisch

Beim Runden Tisch will erstmal keiner anfangen. Schließlich eröffnet Marijke und nennt Peyman. Gabriel Kelly hält dagegen Marijke für verdächtig – eine Spur, die Max geschickt gelegt hatte. Zwischen Max und Marijke bricht daraufhin vor aller Augen erneut Streit aus.

Statt sich auf diese auffällige Dynamik zu konzentrieren, springt die Diskussion aber weiter. Cathy bringt Ann-Kathrin ins Spiel, was Gabriel überhaupt nicht nachvollziehen kann. Danach rückt noch Philipp in den Fokus. Max beobachtet das amüsiert: "Die Spielart der Loyalen ist einfach amateurhaft." Passend zum Chaos: Philipp und Ann-Kathrin bekommen drei Stimmen, Peyman und Marijke je zwei.

Im Stechen fällt die Entscheidung gegen Philipp. Er muss gehen, und stellt sich als Loyaler heraus. Die Bilanz steht damit vernichtend bei 9:0. Ob die Loyalen diese Staffel überhaupt noch drehen können, erfährst du hier. Bemerkenswert: Max, der in Folge vier nur hauchdünn davonkam, bekommt zum ersten Mal in der gesamten Staffel nicht eine einzige Stimme.

"Die Verräter": Max geht jetzt voll gegen Marijke

Marijke schreibt diesmal keinen Mitverräter auf – Max dagegen schon: Er stimmt gegen sie. Und legt gleich nach dem Runden Tisch nach: "Marijke ist es hundertprozentig", erzählt er Gabriel und Ann-Kathrin. Bei Gabriel scheint die Masche des Pokerspielers zu ziehen. Er will Max sogar nach der Sendung privat treffen: "Von allen Leuten hier finde ich dich am korrektesten." Marijkes Urteil über ihren Mitverräter fällt deutlich anders aus: "Dieses Max-Arschloch."

Auch bei den Loyalen wird's wieder persönlich. Nina verkraftet die falsche Wahl wie gewohnt nicht gut und geht Urs und Marijke an. Urs kontert trocken: "Anscheinend sind ja alle doof, nur sie nicht." Danach nimmt Nina Peyman ins Visier. Der antwortet: "Ich möchte die Enttäuschung in deinem Gesicht sehen, wenn ich da stehe und sage: 'Ich bin Loyaler.'" Nina bleibt stur: "Es ist Bullshit." Peyman trifft ihr Ton sichtlich. "Was ist das für eine Art und Weise, mit Mitmenschen umzugehen?", fragt er fassungslos.

Ein Konklave "wie ein G7-Gipfel" bei "Die Verräter"

Richtig ungemütlich wird's dann noch im Konklave. Max hatte vorher schon angekündigt: "Frieden wird's keinen geben." Und er behält recht. Marijke nennt ihn einen "Nestbeschmutzer" und "hinterfotzig"; Max wirft ihr weiter vor, mit ihrer Stimme gegen ihn angefangen zu haben.

Ralph bleibt nur die Rolle des zunehmend genervten Schlichters. "Da sind die wie Kinder: Du hast aber angefangen", kommentiert er den Streit. Für ihn geht's längst nur noch um verletzte Eitelkeiten. Sein Fazit: "Das ist ja schlimmer als ein G7-Gipfel."

Irgendwann schafft er es tatsächlich, das Gespräch zurück zur eigentlichen Aufgabe zu bringen, dem nächsten Mord. Selbst dabei geht das Sticheln noch weiter – am Ende einigen sich die drei aber auf ein Opfer. Wen es trifft, zeigt sich erst in Folge sechs.

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