"Hammarskjöld – Kampf für den Frieden": Kritik zum Diplomatie-Drama auf 3sat
Der Sender 3sat verspricht "das Porträt eines idealistischen Staatsmanns, gefangen zwischen Macht, Moral und dem unbedingten Willen zur Diplomatie", und wer die Geschichte von Dag Hammarskjöld kennt, weiß: Da kommt ein Polit-Thriller aus dem wahren Leben, der locker mit jeder ausgedachten Hollywood-Story mithält. Die hier zugrundeliegenden Ereignisse reichen zurück bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts, der dänische Regisseur Per Fly verfilmte sie 2023 in Zusammenarbeit mit dem Autoren Ulf Ryberg fürs Kino. 3sat zeigt das gelungene Biopic-Drama "Hammarskjöld – Kampf für den Frieden" jetzt als Free-TV-Premiere.
Der schwedische Politiker Dag Hammarskjöld, im Film eindrucksvoll verkörpert von Mikael Persbrandt, wird 1953 zum zweiten Generalsekretär der Vereinten Nationen, also zu einem der obersten internationalen Diplomaten seiner Zeit. Und als solcher ist er insbesondere im Jahr 1961 enorm gefordert: Im Kongo werden Soldaten der UN-Friedenstruppen getötet, der Premierminister Patrice Lumumba fällt einem Attentat zum Opfer. Vor dem Hintergrund von Entkolonisierung und Kaltem Krieg beschließt Hammarskjöld, persönlich nach Afrika zu reisen, um den Frieden zu sichern – ein gefährliches Unterfangen, dessen dramatische Auswirkungen Politik-Historiker auch über 60 Jahre später noch beschäftigen.
Hammarskjöld – Kampf für den Frieden – Fr. 11.09. – 3sat: 22.25 Uhr
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Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH