RTL baut "Ninja Warrior Germany" um: Das ändert sich in Staffel elf
Die beliebte RTL-Show "Ninja Warrior Germany" bekommt eine elfte Staffel! Der Sender gibt nicht nur die Sendetermine bekannt, sondern kündigt zugleich auch mehrere Änderungen an der Show an. Neben neuen Hindernissen und einer höheren Mega Wall gibt es erstmals einen zusätzlichen Speed-Duell-Parcours. Auch vor der Kamera stellt sich die Sendung neu auf.
Ab Freitag, 2. Oktober, zeigt RTL um 20.15 Uhr zehn neue Folgen von "Ninja Warrior Germany". Bei RTL+ stehen die jeweiligen Ausgaben bereits eine Woche vor ihrer Ausstrahlung im Fernsehen zum Abruf bereit. Für die Athletinnen und Athleten geht es erneut um den Sieg am Mount Midoriyama und ein Preisgeld von sage und schreibe 300.000 Euro.
"Ninja Warrior Germany": Speed-Duelle entscheiden über Finalticket
Eine wichtige Neuerung betrifft bereits die Vorrunden. Rund 40 Athletinnen und Athleten treten pro Folge an einem Parcours mit bis zu acht Hindernissen an. Zwölf Ninjas qualifizieren sich dabei für das Halbfinale. Gegebenenfalls kommen die beiden besten Frauen hinzu.
Neu ist, was anschließend mit den vier besten Teilnehmern passiert: Sie treten in einem zusätzlichen Speed-Duell-Parcours gegeneinander an. In zwei direkten Duellen werden zunächst die Teilnehmer für das entscheidende Final-Duell ermittelt. Der Sieger zieht nicht nur in das große Finale ein, sondern erhält auch 5.000 Euro. Für den zweiten Platz gibt es 2.500 Euro Prämie.
Sollte sich keine Frau unter den besten vier befinden, treten zusätzlich die beiden besten Athletinnen der Vorrunde gegeneinander an. Die Siegerin erhält 1.000 Euro.
Auch die Mega Wall spielt erneut eine Rolle. Wer sie bezwingt, kann 5.000 Euro gewinnen und sich zugleich einen Platz im Halbfinale sichern. In der elften Staffel soll die Mega Wall laut RTL eine bislang noch nicht erreichte Rekordhöhe haben. Konkrete Angaben hält der Sender in seiner Mitteilung jedoch zurück.
Wolff Fuss und Anna Fleischhauer neu im Moderationsteam
Nicht nur am Parcours gibt es Veränderungen. Nach dem Abschied von Frank "Buschi" Buschmann wird Wolff Fuss künftig gemeinsam mit Jan Köppen die Läufe kommentieren.
Auch Laura Wontorra ist nicht mehr Teil des Teams. Sie hatte die Athletinnen und Athleten seit der ersten Staffel am Parcours begleitet. Ihre Aufgabe übernimmt RTL-Sportmoderatorin Anna Fleischhauer.
So führt der Weg zum Mount Midoriyama
Nach den Vorrunden folgen zwei voneinander unabhängige Halbfinalshows mit jeweils 36 bis 42 Teilnehmern. Die Parcours bestehen aus sieben Hindernissen. Jeweils die 15 besten Ninjas erreichen das erste Finale. Zusätzlich qualifizieren sich die beiden besten Frauen, sofern sie nicht ohnehin bereits zu den Top 15 gehören. Für die schnellste Leistung eines Halbfinales zahlt RTL eine zusätzliche Prämie von 10.000 Euro.
Im ersten Finale treten anschließend zwischen 36 und 40 Athletinnen und Athleten an. Der Parcours umfasst bis zu elf Hindernisse und muss innerhalb eines Zeitlimits bewältigt werden. Jeder Teilnehmer erhält dafür eine Startprämie von 1.000 Euro.
Wer weiterkommt, muss in Stage 2 zunächst fünf Hindernisse innerhalb einer vorgegebenen Zeit überwinden. Direkt danach folgt Stage 3 mit sieben bis acht weiteren Hindernissen - diesmal ohne Zeitlimit.
Erst wer auch diese Etappen erfolgreich absolviert, erreicht Stage 4 und damit den Mount Midoriyama. Wer alle vier Stages schafft und den Mount bezwingt, krönt sich zum "Ninja Warrior Germany 2026" und gewinnt 300.000 Euro. Der "Last Man Standing" und die "Last Woman Standing" bekommen jeweils 25.000 Euro.