Hintergründe und Infos

Galileo: sehen – staunen – verstehen wird seit Beginn von Aiman Abdallah moderiert, der zeitweise durch Personen wie beispielsweise Daniel Aminati oder Dominik Bachmaier vertreten wurde. Seit 2009 ist zudem Stefan Gödde und seit 2012 Funda Vanroy für das TV-Magazin tätig. Doch nicht ausschließlich Moderatoren führen durch die Sendung, sondern auch Reporter, die in der Welt verschiedene Dinge testen, unterstützen Galileo mit ihren Beiträgen. Darunter sind unter anderem Maurice Gajda, Harro Füllgrabe und Matthias Fiedler.

Unter Experten gilt Galileo jedoch als pseudowissenschaftlich. Das bedeutet, dass die Sendung kein Wissenschaftsmagazin im herkömmlichen Sinne darstellt, in dem es vorrangig darum geht, Wissen zu vermitteln. Diese Einschätzung kommt auch daher zustande, da die Sendung teilweise falsche Fakten liefere. So wurde eine Erdbeere fälschlicherweise als Beerenfrucht bezeichnet oder Natriumhydroxid als hochgradig giftig eingestuft. Galileo wird daher gemeinhin eher als sogenanntes "Infortainmentmagazin" bezeichnet, welches lediglich dazu diene, für die Zuschauer interessante und relevante Themen anschaulich, mit großen und effektvollen Bildern, zugänglich zu machen.

Folgen online auf Abruf sehen

Der Online-Auftritt von Galileo ist sehr umfangreich. So kann der Zuschauer beispielsweise jede verpasste Folge kostenlos im Internet als Video ansehen. Dafür ist die Seite in unterschiedliche Bereiche aufgeteilt, außerdem gibt es ein Archiv mit alten Sendungen. Auch die Seite galileo.tv stellt regelmäßig interessante Beiträge online, die meist ergänzend zu den jeweiligen Ausgaben erscheinen. Einige der thematischen Rubriken sind das Galileo Selbstexperiment, 100 Sekunden, der FakeCheck und das Galileo History Experiment.

Parallel zum TV-Magazin gibt es darüber hinaus die Ranking-Show Galileo Big Pictures, die ebenfalls von Aiman Abdallah moderiert wird. Hierbei werden in der Regel 50 Bilder gezeigt, die besonders spektakulär sind. Die Ausgaben tragen dabei Titel wie zum Beispiel "Die 50 spektakulärsten Bilder der Zeitgeschichte" oder "Die 50 größten Helden der Welt".