Als das junge Paar Martin und Ellen in ein seit Jahren leer stehendes Haus einzieht, hofft Martin, dort endlich Muse zum Schreiben zu finden. Der Unfalltod des kleinen Sohnes liegt noch nicht lange zurück. Während Ellen das Haus renoviert, wird sie von seltsamen Halluzinationen heimgesucht: Im Spiegel erscheint die Zahl sieben, ein Tag später auf einem Straßenschild die Sechs und schließlich gar der Geist ihres Sohnes...

Der deutsche Jung-Regisseur Sebastian Niemann hat hier eine Art "Shining" für Arme gedreht. Trotz der guten internationalen Besetzung wirken die meisten Zitate und die albernen Schockeffekte viel zu gewollt. Für Leute, die sich mit dem Horrorgenre nicht auskennen, könnte der Spannungsbogen durchaus funktionieren. Kenner allerdings werden sich schnell langweilen.