Denis Villeneuves ("Sicario", "Prisoners") Sci-Fi-Film hat alles, was ein Streifen des Genres bieten sollte: fremdartige Aliens, Raumschiffe und eine Gruppe von Menschen, die versucht, den ersten Kontakt mit einer außerirdischen Spezies zu bewältigen.

Wer jetzt Weltaumschlachten à la "Star Wars" oder Alien-Invasionen wie in "Independence Day" erwartet, wird allerdings enttäuscht. Stattdessen liefert das auf einer Kurzgeschichte basierende Werk eine zutiefst menschliche Story, deren Auslöser zwar die Begegnung mit fremden Wesen ist, die sich aber mehr auf die irdischen, emotionalen und politischen Aspekte dieses Zukunftsszenarios konzentriert. Erinnerungen an Christopher Nolans "Interstellar" (2014) werden wach.

Starker Cast, tiefgründige Story

Amy Adams ("American Hustle") brilliert als emotionale Hauptfigur, die Sprachwissenschaftlerin Dr. Louise Banks. Diese nimmt den Zuschauer mit auf eine faszinierende Reise, die nicht in die Untiefen des Alls führt, sondern mit dem eigenen Dasein und der aktuellen instabilen Situation auf dem blauen Planeten konfrontiert.

Ihr zur Seite steht Jeremy Renner ("Marvels The Avengers") als Physiker Ian Donnelly, der ebenso wie Dr. Banks vom Militär unter der Führung von Colonel Weber (Forest Whitaker, "Rogue One: A Star Wars Story") angeheuert wird, um die Verständigung mit den Aliens zu ermöglichen.

Doch da bei der Konfrontation mit dem Unbekannten häufig Angst und Panik regieren, steht dem Trio keine leichte Aufgabe bevor. Die Mächtigen der Welt befürchten eine Invasion und stellen Waffen bereit.

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