Ben Brigade nimmt den Banditen Billy John gefangen, hinter dem auch die Gauner Sam Boone und Wid her sind. Mit der Ablieferung des Gangsters wollen die Outlaws Amnesie von ihren Taten erlangen und ein friedliches Leben beginnen. Doch Brigade hat ein anderes Ziel: Er will Billy Johns Bruder Frank anlocken, der einst seine Frau vergewaltigte und erhängte...

Nach dem Drehbuch seines Regie-Kollegen Burt Kennedy ("Auch ein Sheriff braucht mal Hilfe", "Der gnadenlose Rächer") drehte Genrespezialist Budd Boetticher dieses tragisch-ironische Werk einmal mehr mit Randolph Scott in einer seiner letzten großen Rollen. Die Zusammenarbeit der beiden begann 1956 mit dem Western "Der siebente ist dran", dem 1957 die Genrearbeit "Um Kopf und Kragen" folgte. Im gleichen Jahr entstand "Fahrkarte ins Jenseits" und 1958 "Sein Colt war schneller" sowie "Messer an der Kehle". Nach dem hier vorliegenden Werk bildete "Einer gibt nicht auf" das Ende der fruchtbaren Zusammenarbeit von Boetticher und Scott. Der spätere Hollywood-Star James Coburn ist hier als Wid übrigens in seinem Filmdebüt zu bewundern.

Foto: Tele 5