Der Lakota-Indianer Haarlocke ist bereits mit zwölf Jahren ein hervorragender Krieger. Und er hat eine Vision: Er will für die Freiheit seines Volkes kämpfen. Seine Selbstlosigkeit bringt ihm viel Annerkennung ein. Und Haarlocke, ein begnadeter Reiter, darf sich schon bald Crazy Horse nennen. Als im Jahr 1865, nach Beendigung des amerikanischen Bürgerkrieges, Menschenströme das Indianerland besetzen, kommt es zu ersten Auseinandersetzungen. Während Crazy Horse für die Jagdgründe seines Volkes kämpfen will, zieht Red Cloud nach Washington. Dort nimmt er an Verhandlungen teil. Um den Eisenbahnbau zu ermöglichen, plant die amerikanische Regierung jedoch, die Indianer zu enteignen. Crazy Horse führt seine Stammesbrüder in den Krieg gegen die Weißen. Eine harte, blutige Zeit. Der Häuptling verliert bei den Kämpfen seinen besten Freund und seinen Bruder. Als auch noch seine Tochter stirbt, droht er zu verzweifeln. Die Weißen stellen schließlich die Nahrungsmittelversorgung der Lakota ein, woraufhin viele Indianer einwilligen, in ein Reservat zu ziehen. Lange Zeit leistet Crazy Horse erbitterten Widerstand, doch aus Liebe zu seinem Volk stellt er sich schließlich. Ein folgenschwerer Fehler...

Die Geschichte um den legendären Oglala-Lakota-Häuptling Crazy Horse führt zurück in die Zeit der Indianer-Kriege Ende des 19. Jahrhunderts und porträtiert einen erbitterten Kämpfer für Freiheit und Gleichberechtigung. Der Film wurde akribisch vorbereitet. Fachleute auf dem Gebiet der Indianerkunde und der amerikanischen Geschichte begleiteten das Projekt. Die Rollen der amerikanischen Ureinwohner wurden mit authentischen Indianern besetzt. Und auch die 150 Statisten stammen aus der Lakota-Gemeinschaft. Hauptdarsteller Michael Greyeyes unterzog sich einer harten Reitausbildung, da die Lakota die besten auf den Pferderücken waren, allen voran Crazy Horse.