Schon als Kind musste sich Peppino gegen alle Widrigkeiten des Lebens durchsetzen. Jetzt, im Sizilien zu Beginn der 1930er Jahre, beginnt er sich mehr und mehr für Politik zu interessieren und engagiert sich für die Ideale der Sozialisten. Dank seines Charmes kann er sich immer wieder gegen die Faschisten behaupten. Nach dem Krieg trifft er auf die schöne Mannina und verliebt sich sofort. Deren Eltern allerdings sind von dem Kommunisten keinesfalls angetan. Doch Peppino kämpft für seine Liebe ...

Oscarpreisträger Giuseppe Tornatore ist hier meilenweit von seinen Meisterwerken wie "Cinema Paradiso", "Die Legende vom Ozeanpianisten" und "Der Zauber von Malèna" entfernt. Er stolpert episodenhaft durch die Epochen, findet niemals Ruhe und erzählt in dem unsteten, fahrigen Rhythmus Belanglosigkeiten oder Kurzgeschichten, die man allesamt schon tausendfach gesehen hat. Eine faszinierende Hommage an die sizilianische Heimat sollte es werden - ein guter Film hingegen ist es nicht geworden, auch wenn ein erstaunlicher Aufwand betrieben wurde.

Foto: Tobis