Das Leben der in Brüssel lebenden Singer-Songwriterin Leila wird in seinen Grundfesten erschüttert, als sie ihre große Liebe Antoine wegen einer anderen Frau verlässt. Schließlich reift in Leila der Plan, Brüssel zu verlassen und nach Berlin zu ziehen, um sich dort ein neues Leben aufzubauen. Bevor sie die Tür zu ihrer Wohnung ein letztes mal schließt, filmt sie sich selbst im Spiegel und schwört sich, die Bilder ihres neuen Lebens - als Rache - eines Tages an Antoine zu schicken …

Die Geschichte einer Selbstfindung und der Verarbeitung eines Trennungsschmerzes ist das Regiedebüt der irakisch-stämmigen französischen Regisseurin, Autorin, Schauspielerin und Sängerin Leila Albayaty. Angelegt als Mix aus Drama und Roadmovie zeigt Albayaty, die selbst die Hauptrolle übernommen hat, in teilweise poetischen Bildern (besonders aus Berlin) und in ruhiger Erzählweise das Leben ihrer Protagonistin, die von Selbstzweifeln geplagt wird. Das untermalt Albayaty mit ihrer Musik, die sie in ihrem zweiten Album "Berlin Telegram Record" verarbeitet.