Bingo Bongo hat sein Leben lang nur unter Affen gelebt. Doch trotz einer fehlenden menschlichen Familie ist er äußerst intelligent und hochmusikalisch. Das merkt auch Wissenschaftlerin Laura, die Bingo Bongo nach Mailand in ihr Labor holt. Sie versucht sogar, ihm das Sprechen zu lernen. Es läuft jedoch nicht alles reibungslos mit ihrem "Patienten" ...

Ein wahres Affentheater von Regisseur Pasquale Fiesta Campanile (1927-1986) mit Adriano Celentano, der der schönen Wissenschaftlerin Laura alias Carole Bouquet so manchen Streich spielt. Der typische Achtzigerjahre-Spaß lehnt sich stark an Zeki Öktens Komödie "Hanzo" an, die 1975 in der Türkei entstand. Der aus Melfi in der Basilicata stammende Campanile wurde auch als Drehbcuhautor bekannt, so arbeitete er etwa an Luchino Viscontis Klassikern "Rocco und seine Brüder" und an "Der Leopard" mit. Mit seinen eigenen Regiearbeiten hatte Campanile weniger Erfolg, eines seiner bekannteren Werke ist neben "Bingo Bongo" der Erotikfilm "Das nackte Cello", der seine Hauptdarstellerin Laura Antonelli zum Star machte,

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