Zu Weihnachten zelebriert Familienvater Steve Finch in seiner Kleinstadt stets sämtliche Weihnachtsrituale. Doch als ins Haus gegenüber mit Buddy Hall ein noch größerer Weihnachtsfan einzieht, beginnt zwischen den beiden Männer ein erbarmungsloser Kleinkrieg um das beste, hellste und bunteste Fest ...

Bereits 1989 nahm Jeremiah Checkik mit seinem gelungenen Spaß "Hilfe, es weihnachtet sehr", die Weihnachtsrituale der US-Durchschnittsfamilie aufs Korn. Ähnliches hatte wohl Regisseur John Whitesell im Sinn, als er dieses Genrewerk mit Danny DeVito und Matthew Broderick in Szene setzte. Gelungen ist ihm das nicht, denn Whitesell knüpft hier nahtlos an den Dumpfbacken-Humor seiner früheren Regiearbeiten "Spot" und "Big Mama's Haus 2" an. Wer über derart zotige und abgestandene Gags lachen kann, ist mit "Blendende Weihnachten" gut bedient, der Rest wird nur noch mit dem Kopf schütteln. Besonders Danny De Vito zeigt hier wieder einmal, dass er den Zenit seiner Schauspielkarriere längst überschritten hat.

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