Die Geschichte des wohl berühmtesten Vokal-Ensembles - fünf Sänger und ein Pianist -, das Ende der Zwanzigerjahre des letzten Jahrhunderts in einem Berliner Hinterhof gegründet wurde und bald sogar internationale Anerkennung fand. Nach der Machtübernahme Hitlers kommt es zwischen den "Comedian Harmonists" zu privaten wie beruflichen Disharmonien. Als dann 1935 das Berufsverbot für Juden - drei Mitglieder der "Harmonists" waren jüdischer Herkunft - deklariert wird, kommt es zur endgültigen Trennung der musikalischen Truppe. Denn bei einer Amerika-Tournee wurde die Chance einer gemeinsamen Zukunft vertan...

Fast durchweg gelungene Bilder, eine spannende Geschichte, gute Darsteller, tolle Original-Songs, kurz: gute Unterhaltung. Einziges Manko: Der mehrfach ausgezeichnete Film endet leider an einer Stelle, wo die eigentlichen Dramen erst richtig begannen.

Foto: Senator