Ein kleines Bergarbeiterdorf in Wales um 1885: Die resolute Miss Moffat, eine promovierte Lehrerin, hat ein ererbtes Haus in das Nest verschlagen. Die meisten Bewohner sind Analphabeten, die Kinder werden mit zwölf Jahren in die Grube geschickt, der Gutsbesitzer, ehrerbietig Squire genannt, herrscht wie ein Fürst über sie. Miss Moffat, die ihre Haushälterin Mrs Watty und deren halbwüchsige Tochter Bessie aus London mitgebracht hat, beschließt, eine Schule zu eröffnen - gegen den Widerstand des Squire, aber - zunächst zögerlich - unterstützt von der zimperlichen Miss Ronberry und dem einsamen Junggesellen Mr. Jones. Nach anfänglichen Problemen wird die Schule akzeptiert. Morgan Evans, einer ihrer Schüler, erweist sich als hoch begabt. Miss Moffat setzt alles daran, ihn für ein Stipendium für Oxford zu rüsten - eine Aufgabe, die unlösbar zu sein scheint. Denn Oxford ist eine Domäne der Reichen und Vornehmen ...

Irving Rapper inszenierte das psychologisch bemerkenswertes Melodram, in dem Bette Davis in der Rolle einer emanzipierten, sozial engagierten Lehrerin brilliert. Die spannende Geschichte wurde 1978 unter demselben Titel von George Cukor erneut verfilmt.

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