Mike und Susan, zwei Angestellte einer Londoner Badeanstalt, verbindet nicht mehr als kameradschaftliche Zusammenarbeit - bis jetzt. Aber nun beobachtet Mike mit wachsender Eifersucht Susans Flirt mit einem jungen Mann aus gutbürgerlichen Kreisen. Sie bezeichnet ihn als ihren Verlobten und unterhält gleichzeitig ein Verhältnis mit einem Lehrer, der regelmäßig ins Schwimmbad kommt. Mike verfolgt Susan und ihre Verehrer durch die Straßen von Soho. Susans Bemerkung, sie werde den Verlobten demnächst heiraten, löst Panik bei ihm aus. Ihre Beziehung zu dem Lehrer bricht sie aber nicht ab. Mike schlitzt die Reifen am schnittigen Sportwagen des Lehrers auf und entreißt Susan im verschneiten Wald ihren wertvollen Verlobungsring - um ihr dann gleich wieder mit rührendem Eifer bei der Suche zu helfen. Er kommt auf den grotesken Einfall, den tiefen Schnee in Plastiksäcke zu schaufeln und in der geschlossenen Badeanstalt aufzutauen. Nach einigen kuriosen Zwischenfällen findet Mike endlich den Diamantring und wird von Susan augenblicklich in der ersehnten Weise dafür belohnt ...

Ähnlich wie Michelangelo Antonioni in "Blow Up" oder Roman Polanski" in "Ekel" tauchte hier Regisseur und Drehbuchautor Jerzy Skolimowski in das Swinging London der Sechzigerjahre ein und erzählt die freizügige Coming-of-Age-Geschichte eines junges Mannes, die tragisch endet. In der Rolle des jungen Mike, der seine Sexualität entdeckt, ist der junge Brite John Moulder-Brown ("Ludwig II.") zu sehen, Jane Asher ("Sterben für Anfänger", "Der Verführer lässt schön grüßen", "Satanas - Das Schloss der blutigen Bestie"), bis 1967 die Freundin von "Beatle" Paul McCartney, schlüpfte in die Rolle der schönen Susan.

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