Der aus Wien stammende Philipp Hochmair ist nicht nur in Österreich ein vielbeschäftigter Theater-, Kino- und TV-Schauspieler. Eines Tages bekommt er überraschend Besuch von einem ihm unbekannten Mann, der sich als sein Onkel Walter erweist, der einst als Bärenringer und Zirkusartist arbeitete. Schon bald freunden sich die beiden so unterschiedlichen Männer an ...

Das österreichische Regie-Duo Rainer Frimmel und Tizza Covi ("Babooska") lässt in seinem langsam wie zurückhaltend inszeniertem Drama zwei völlig unterschiedliche Menschen aufeinandertreffen. Philipp Hochmair ("Die Auslöschung", "Blutadler") und Walter Saabel spielen sich hier selbst, Frimmel und Covi haben den beiden Darstellern viel Raum zur Improvisation gelassen, so dass ihr Werk stellenweise wie ein Dokumentarfilm wirkt. Besonders Saabel, den die beiden Regisseure bereits in oben genanntem "Babooska" und in ihrem Überraschungserfolg "La Pivellina" besetzten, weiß hier in der Rolle des bodenständigen Artisten zu überzeugen, während Hochmairs Abgehobenheit eher weltfremd erscheint. Saabel erhielt für sein Spiel 2012 den Silberne Leoparden der Filmfestspiel von Locarno für die beste Schauspielleistung, "Der Glanz des Tages" wurde darüber hinaus mit dem Max Ophüls-Preis 2013 und dem Großen Diagonale Preis für den Besten österreichischen Spielfilm des Jahres ausgezeichnet.





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