Der bessene Wissenschaftler Dr. James Xavier funktioniert nach einigen Versuchen mit Affen bei einem riskanten Selbstversuch mit Hilfe des Serums "X" seine Augen in eine Art Röntgenapparat um. Von da an hat er nicht nur den Röntgenblick - beim Zocken sieht er die Karten der Gegner, auf Parties sieht er durch die Klamotten der Mädels, und seine Kollegen kann er bei einer riskanten Herzoperation davor bewahren, einen tödlichen Kunstfehler zu begehen -, sondern sieht Dinge, die er eigentlich nicht sehen sollte. So birgt das geglückte Experiment viele Probleme und Nebenwirkungen. Nach einem tödlich endenden Zwischenfall muss der Wissenschaftler schließlich auch noch vor der Polizei fliehen...

Dieser originelle und gut gespielte, gruselig-düstere Sciencefiction-Schocker mit gespenstischen Farbildern stammt aus der besten Zeit des legendären B-Filmers Roger Corman. Parallel dazu drehte er außerdem seinen berühmten Zyklus von Edgar-Allen-Poe-Verfilmungen (unter anderem "Die Verfluchten" und "Das Pendel des Todes"). Für den Röntgenaugen-Film hat er sich auch technisch etwas einfallen lassen: Um gespenstisch wirkende Farbbilder zu realisieren, wurde mit "Spectarama" eine spezielle Aufnahmetechnik entwickelt. Kameramann Floyd Crosby zählt ohnehin zu den Topleuten seiner Zunft. 1932 erhielt er für Friedrich Wilhelm Murnaus Südseedrama einen Oscar, 1953 für die bewusst flachen Bilder in "High Noon" einen Golden Globe.