Klaus-Peter Maier hat einen großen Teil seines bisherigen Lebens wegen Betrugs und Hochstapeleien hinter Gittern verbracht. Jetzt wird er wieder einmal auf Bewährung entlassen. Für seinen Neuanfang ist alles vorbereitet. Ihm wurde eine Arbeitsstelle und Unterkunft in einem Wohnheim vermittelt. Moralische Unterstützung erhält er von seiner Schwester Ingrid und Pfarrer Hersfeld. Und auch der kleine, sympathische Mann hat wie jedes Mal den festen Vorsatz, nicht wieder mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen. Durch seine vergangenen Straftaten hat Maier noch hohe Schulden abzuzahlen. Da er jedoch nicht bereit ist, sich zu bescheiden und nach wie vor von fremden Städten, einem luxuriösen Leben in vornehmen Hotels und schönen Mädchen träumt, scheitert er bald wieder. Er begibt sich wie schon so oft auf Reisen, die er durch Betrug und Diebstahl finanziert. Und da er das mit Charme und gut abgelauschtem fremdem Akzent tut, glaubt man ihm auch schon mal ohne Papiere, wenn er sich vorstellt: "Ich bin Joop van der Dalen".