Auf dem Schlossplatz in Göteborg kommt es an einem strahlenden Sommertag zu einer brutalen Schießerei zwischen Afrikanern und Albanern. Durch einen Querschläger wird die fünfjährige Sissa tödlich verletzt. Ihr Vater, der rechtsradikale Dan Hammar, Führer der "Legion Gothia", schwört Rache. Johan Falk von der GSI Göteborg versucht Hintergrundinformationen von Frank Wagner zu bekommen ...

Regisseur Anders Nilsson, der mit Jakob Eklund seit 1999 die drei ersten Fälle um den Ermittler Johan Falk ("Zeugen in Angst", "Protection - Mit tödlicher Sicherheit", "Die dritte Gewalt") und danach zwei Folgen der secheteiligen Reihe ("GSI - Spezialeinheit Göteborg - Waffenbrüder", "GSI - Spezialeinheit Göteborg - Zwischen den Fronten") mit viel Action und hochspannend in Szene setzte, inszenierte erneut einen packenden Fall, für den er zusammen mit seinem langjährigen Koaautor Joakim Hansson das Drehbuch verfasste. Dieses Mal thematisiert er den auch in Skandinavien latent schwelenden Rechtsextremismus, der besonders in Schweden stark ausgeprägt ist und immer wieder für Attentate verantwortlich gemacht wird. So kam es in der Vergangenheit zu Anschlägen auf dunkelhäutige, außereuropäische Einwanderer, aber auch auf Schweden, die die radikalen Meinungen der Rechtsextremen nicht teilen. Zu der rechten Bewegung gehören übrigens auch die sogenannten Schwedendemokraten, die seit 2010 im Parlament sitzen.

Foto: ZDF/Andreas Wessberg