Der junge Künstler Todd Hackett kommt als Bühnenbildner nach Hollywood. Dort soll er für den Film "Waterloo" Szenen und Figuren entwerfen. In ihnen spiegelt er zunehmend seine Umgebung: dieses Hollywood mit seiner seltsamen und unheimlichen Ansammlung von erfolgshungrigen, illusionsgläubigen und der Verzweiflung nahen Menschen. Als er sich in die Statistin Faye Greener verliebt, kommt es zur Krise. Denn Faye sucht Besseres als einen Bühnenbildner ...

Schlesingers Hollywood-Satire beschreibt den Rummel um Karriere und Ruhm im Hollywood der Vorkriegsjahre und das damit verbundene menschliche Elend. Es war ein durchaus nobler Versuch, der Traumfabrik einen Spiegel vorzuhalten. An der Kasse zumindest zahlte sich das nicht aus, obwohl es Schützenhilfe durch diverse Oscar- und Golden-Globe-Nominierungen gab. Auch wenn es bei den Nominierungen blieb, so ist es doch erstaunlich, dass Hollywood immer wieder, aber immer seltener zu derart selbstkritischen Ansätzen fähig ist: Die zur Edel-Hure herabgesunkene Faye Greener steht für den Menschenverschleiß, den das Hollywoodsche Milieu produziert. Hinter ihrer Vergötzung des Starruhms steckt genauso viel Erbärmlichkeit und Elend wie in der Menge der vergeblich Hoffenden und Enttäuschten. Am Ende des Films schlagen die gescheiterten Träume vom Glück und Glanz in zornige Verzweiflung um und provozieren einen sinnlosen Mord, der einen Aufruhr der Massen heraufbeschwört.

Foto: Paramount