Ein Mann kommt zu einer Psycho-Therapeutin, behauptet zunächst, dass ihm mehrere Male die Callas begegnet sei und später gar, dass er der Teufel persönlich ist. Da die Psychologin derzeit sowie in einer Ehekrise steckt und von ihrem neuen Patienten eine sonderbare Ausstrahlung ausgeht, lässt sie sich vom Flair des Fremden faszinieren und unterliegt bald dessen diabolischem Charme ...

Til Schweiger als Teufel ist so satanisch wie ein Turnschuh, Corinna Harfouch so erotisch wie eine Zimmerecke und die Psychologie der Geschichte so platt wie eine Flunder. Produzent Bernd Eichinger geht hier bei seinem Kino-Debüt als Regisseur - zuvor inszenierte er schon "Das Mädchen Rosemarie" fürs Fernsehen - sang und klanglos unter. Denn das Ganze wirkt eher wie ein schlechter Witz ohne Pointe - abgesehen von Gott in der Gefriertruhe vielleicht. Warum sich Eichinger ausgerechnet Hartmut Kraussers Roman ausgesucht hat, steht wohl in den Sternen. Zugegeben, gut fotografiert ist das Ganze ja, doch der Rest ist Essig.  

Foto: Constantin