Im Jahr 1968 gehört Jack Willow zu jenen Soldaten, die ihren im Vietnam-Krieg getöteten Kameraden auf dem Friedhof von Arlington das letzte Geleit geben. Für Willow ist dies der Anlass, auf keinen Fall am Krieg teilzunehmen. Daran ändern zunächst auch seine Vorgesetzten nichts, die ihn an seine vaterländischen Pflichten erinnern ...

Am Beispiel einiger Soldaten zeigt Francis Ford Coppola hier eindrucksvoll die Zerrissenheit des Militärs angesichts der moralischen und politischen Widersprüche des Vietnam-Krieges. Ohne den militärischen Apparat zu diskriminieren, liefert der Regisseur eine komplexe Auseinandersetzung mit einem übersteigerten Militarismus und zeigt seine möglichen Auswirkungen auf die menschliche Psyche.

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