Als Boxer hat der Gelegenheitsarbeiter Terry Malloy nicht eben großen Erfolg. Da wird er durch seinen Bruder Charley in die Bandenkriege des New Yorker Hafenviertels verwickelt. Als Charley Opfer der dauernden Rivalitäten wird, beschließt Terry, dem Terror und seinen Drahtziehern die Stirn zu bieten ...

Ein großartiges Genrewerk von Elia Kazan, der viel Sorgfalt für das genaue Studium des Milieus und der Atmosphäre verwandte. Dafür hagelte es regelrecht Oscars, insgesamt acht. Erstmals ging 1955 nach drei Anläufen der Oscar als bester Hauptdarsteller an Marlon Brando, der in den drei vorhergegangenen Jahren jeweils nominiert worden war. 1952 für seine Rolle in dem Kazan-Drama "Endstation Sehnsucht", er verlor gegen Humphrey Bogart in "African Queen"; 1953 für "Viva Zapata", er verlor gegen Gary Copper in "Zwölf Uhr mittags"; 1954 für "Julius Caesar", als er gegen William Holden in "Stalag 17" verlor. Weitere Oscars gingen unter anderem an Eva Marie Saint, Kameramann Boris Kaufman und Regisseur Kazan, der hier das letzte Mal mit Brando zusammenarbeitete.

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