Dr. Volkmar Schmith arbeitet in der hochsterilen Atmosphäre einer Universitätsklinik der DDR. Der begabte und ehrgeizige Arzt bemüht sich um die Senkung der Sterblichkeit bei Frühgeborenen. Aber da sein Chefarzt diese Arbeit nicht unterstützt, unterschreibt Schmith einen Vertrag mit einer Kinderklinik in der BRD. In vier Wochen soll er die neue Stelle antreten.Doch dann begegnet Schmith Katharina, die bei ihm ihre Ausbildung zur Fachärztin erhält. Während Schmith sich widerstrebend seine Liebe zu ihr eingesteht, geschieht noch etwas anderes: Es gibt eine offene, kritische Aussprache über sein Forschungsvorhaben mit dem Ergebnis, dass eine Gruppe von Fachleuten aus mehreren medizinischen Bereichen unter der Leitung von Dr. Schmith daran arbeiten soll. Schmith ist geschmeichelt, andererseits stört es ihn aber auch, dass nun so viele an seiner Idee beteiligt sein sollen.Inzwischen rückt der Termin der Flucht näher. Auf einem Kongress in Köln versucht Schmith den Fluchthelfer zu täuschen. Aber der macht ihm unmissverständlich klar, dass er nicht mehr zurück kann. Sein Verbleiben in der DDR wäre gleichbedeutend mit einem offenen Eingeständnis seines Fluchtplans und hätte die Abgabe der Leitung der Forschungsgruppe zur Folge. Das widerspricht nicht nur Schmiths Ehrgeiz, sondern überfordert auch seine moralischen und politischen Auffassungen.