Im Westen Kanadas um die Jahrhundertwende: Monge und sein Freund Napoleon, ein Halbblut, kommen nach Rivière Rouge, um Pferde zu verkaufen. Aus Liebe zu Hannah, einer Farmerstochter, gibt Monge sein abenteuerliches Leben auf und beschließt, sich niederzulassen. Verständnislos und verletzt verlässt Napoleon Rivière Rouge. Es dauert nicht lange, und Monge bemerkt, dass ihm das ruhige und beschauliche Farmerleben schwer fällt. Immer häufiger verlässt er für Monate Hannah und die Farm. Familiäre Auseinandersetzungen bleiben nicht aus...

Der aufwendig inszenierte TV-Film - er kostete immerhin über 13 Millionen Dollar - von Yves Boisset erzählt die Geschichte dreier Menschen zwischen, Liebe, Verrat und Eifersucht um die Jahrhundertwende. Die Geschichte entstand nach dem autobiographischen Roman 'Un Homme se penche sur son passe' von Maurice Constantin-Weyer, für den der Autor 1928 mit dem 'Prix Goncourt' ausgezeichnet wurde. Boisset drehte vorher recht unterschiedliche Werke wie etwa "Der Richter, den sie 'Sheriff' nannten" (1977), "Die Polizistin" (1979), "Kinder für das Vaterland" (1980), "Das Blau der Hölle" (1986) oder "Die Affäre Dreyfus" (1994).