Der erfolglose Musiker Tom Berger ist vollkommen abgebrannt und hofft immer noch auf sein großes Comeback. Doch als der Gerichtsvollzieher seine heilige Gitarre pfänden will, muss er handeln. Kurzerhand bewirbt er sich mit gefälschten Zeugnissen an einer Sonderschule und gründet die Band "Die Mongolettes". Einige von ihnen haben Trisomie 21 - was für Tom allerdings kein Grund ist, sie anders zu behandeln. Statt dessen will er mit ihnen auf einem geplanten Auftritt so richtig rocken. Doch hoffentlich durchschaut ihn seine Kollegin Anna nicht, in die er sich auf Anhieb verliebt hat ...

Der übliche Appell zu mehr Toleranz, den man ähnlich schon oft gesehen hat. Dennoch gelang Regisseur Florian Gärtner ("Mensch Mutter", "Das Feuerschiff") ein Werk, der mit guten Darstellern für angenehme Unterhaltung sorgt. Zwar ist die Handlung wenig innovativ und verfährt nach altbekannten Mustern, doch nicht nur Max von Thun und Katharina Wackernagel überzeugen mit ihren schauspielerischen Leistungen. Auch Anna Lange, Hagen Häsler und Sascha Perthel, die mit Trisomie 21 geboren wurden und bisher regelmäßig im Berliner Circus Sonnenstich als Artisten auftraten, stellen hier ihr Talent unter Beweis. Ein Wehrmuts-Tropfen bleibt: Der Film appelliert an Toleranz und Akzeptanz, haut aber mit dem Titel mit voller Wucht in die Kerbe. Das hätte man auch eleganter lösen können!