Ein kleiner Ort im ländlichen Georgia während des Zweiten Weltkrieges. Der junge David wächst in einem streng puritanischen Umfeld auf. Seine Jugend ist schwer: Da ist sein verbitterter und gewalttätiger Vater, dem es nicht gelingt, die Familie zu ernähren. Und da ist die stille, sensible Mutter, die dem mühsamen Leben in Armut nicht gewachsen ist. Doch eines Tages tritt eine Person in Davids Welt, die alles verändert: Tante Mae, eine faszinierende, schillernde Persönlichkeit, die so gar nicht in das Bild einer anständigen Frau passt. Sie tingelt als Nachtclubsängerin durchs Land und macht sich nicht viel aus gesellschaftlichen Konventionen...

In ruhiger Erzählweise gelingt es Regisseur Terence Davies mit dieser Initiationsgeschichte die Faszination einer Welt jenseits von religiösem Wahn und Verbohrtheit zu zeigen. Dabei setzte er auch auf die sensible Schilderung der amerikanischen Provinz während des Zweiten Weltkriegs.