Ein sowjetischer U-Boot-Kapitän möchte mal einen Blick auf Amerika werfen und wagt sich prompt zu nah an die Küste: Sein Kahn läuft vor der Küste von Massachusetts auf Grund. Daraufhin schleicht sich ein Kommando russischer Seeleute an Land, um ein Motorboot zu organisieren, mit dem sie ihr Boot frei schleppen wollen. Das geht leider nicht ganz unbemerkt vonstatten. In Windeseile läuft das Gerücht um, russische Fallschirmjäger seien in die USA eingefallen. Das ruft lauter wackere amerikanische Patrioten auf den Plan, die darauf brennen, sich mit den vermeintlichen Invasoren zu messen...

In ihrem Erscheinungsjahr war die politische Komödie überaus populär. Auf recht naive Weise bemühte sich der ambitionierte Regisseur Norman Jewison im Umfeld des Kalten Krieges um Völkerverständigung. Er verlässt sich größtenteils auf Situationskomik und hat gewiß einige Lacher auf seiner Seite, auch wenn längst nicht jeder Gag sitzt. Der Film basiert auf einem Roman von Nathaniel Benchley, Sohn des Humoristen Robert Benchley und Vater von Peter Benchley, dem Autor von "Der weiße Hai". In einer kleinen Rolle als Lysenko ist hier der Schauspieler und vormailge Straßenkämpfer Milos Milos (gebürtig: Milos Milosevic) zu sehen. Der aus Jugoslawien stammende Milosevic wurde später der Liebhaber von Carolyn Mitchell, der fünften Ehefrau von Hollywood-Schauspieler Mickey Rooney, die sich von ihrem Mann entfremdet hatte. Als sich Mitchell wieder mit mit ihrem Ehemann versöhnen wollte, erschoss sie der eifersüchtige Milosevic am 21. Januar 1966 mit Rooneys Revolver in dessen Haus in Brentwood. Danach jagte er sich selbst eine Kugel in den Kopf.