So lautet der Name einer Kinderbande, deren Markenzeichen ein auf dem Hosenboden aufgenähtes Krokodil ist und in einer rheinischen Großstadt ihr Unwesen treibt.. Eines Tages will der an den Rollstuhl gefesselte Kurt Mitglied werden, doch es dauert seine Zeit, bis die Kinder begreifen, dass er trotz seiner Behinderung ganz brauchbar ist. Denn als ein Junge bei der Mutprobe zur Aufnahme in die Krokodilbande vom Dach stürzt und alle Bandenmitglieder das Weite suchen, holt Kurt Hilfe. Dies ist der Beginn einer ungewöhnlichen Freundschaft ...

Regisseur Wolfgang Becker drehte diesen sensibel inszenierten Kinderfilm nach einem Buch von Max von der Grün. Dabei arbeitet Becker gekonnt die Geschichte des behinderten Jungen heraus, der um die Anerkennung bei seinen nichtbehinderten Kameraden kämpft, die ihre Vorurteile gegen den "Krüppel" nur zögernd ablegen. Becker über die Dreharbeiten, die in den Sommerferien im deutsch-holländischen Grenzgebiet stattfanden: "Diese 'Vorstadtkrokodile' waren ein Erlebnis für beide Seiten, sonst hätten wir diese sieben Wochen in den Sommerferien auch gar nicht überlebt! Sehr berührt hat mich die Aufnahmefähigkeit der Kinder, die Selbstverständlichkeit, mit der sie den behinderten Kurt akzeptieren lernten und wie sie die Filmgeschichte nach und nach selber erlebten, auf sich übertrugen." 22 Jahre nach Beckers Adaption legte Regisseur Christian Ditter eine ebenso gelungene Vorstadtkrokodile der Grünschchen Geschichte vor.

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