Wer die attraktive Catharine heiratet, muss damit rechnen, dass er die Hochzeitsnacht nicht überlebt. Reihenweise gehen der raffinierten Heiratsschwindlerin die betuchten älteren Herren ins Netz, und sie alle segnen kurz nach der Hochzeit das Zeitliche. Das FBI will bald nicht mehr an Zufälle glauben und setzt die junge, unscheinbare Agentin Alexandra auf den Fall an. Sie gewinnt Catharines Vertrauen, doch die kommt schnell dahinter, wer Alexandra wirklich ist. Zwischen beiden Frauen entwickelt sich eine spannende Beziehung. Dann allerdings gibt es ein echtes Problem: Beide verlieben sich in denselben Mann: denjenigen, der eigentlich Catharines nächstes Opfer sein sollte...

Bob Rafelson drehte den sauber konstruierten Thriller an schicken Schauplätzen. Seine Wirkung gewinnt er vor allem aus der sorgfältigen Besetzung. Wem die eine oder andere Plot-Wendung bekannt vorkommt, sollte einmal bei dem französischen Film "Das Auge" (1982) von Claude Miller hereinschauen, von dem "Die schwarze Witwe" zumindest inspiriert ist. Damals war es Michel Serrault, der auf Isabelle Adjani als Heiratsschwindlerin das titelgebende Auge werfen sollte.