Christine arbeitet in einer Bank und muss manchmal auch Kredite verweigern. Als sie eine alte Frau abweist, weil Christine so hofft, ihrem hinterlistigen Kollegen zuvor zu kommen und den freigewordenen Posten vor diesem einnehmen zu können, trifft sie ein Fluch. Tatsächlich ereignen sich kurz darauf seltsame Dinge. Christine holt sich Beistand beim kuriosen Seher Jas, der gleich weiß, dass der Zigeunerfluch ein ganz übler ist. So gerät die junge Frau mehr und mehr in den Bann finsterer Mächte, die ihre Seele wollen …

Nach seinem Ausflug ins Comic-Genre kehrt Sam Raimi, der Schöpfer der "Spider-Man 3"-Filme, zu seinen Wurzeln zurück und drehte einen kleinen, aber feinen Horrorfilm, der durchaus Erinnerungen an Raimis "Armee der Finsternis"-Trilogie weckt. Dabei hat er sich allerdings ein Vorbild gesucht, dass schwer zu toppen ist: Jacques Tourneurs "Der Fluch des Dämonen" von 1957. Raimi erzählt zwar eine andere Geschichte, kopiert hier aber fast eins zu eins die gruseligen Schattenbilder Tourneurs. Auch wenn er das Vorbild nicht ganz erreicht, Spaß macht dieser geradlinig erzählte Streifen dennoch.

Foto: Universal