Der Taxifahrer Hartmut Mackowiak erweist sich als mürrischer Skeptiker, der seine Vorurteile frei äußerst. Damit stößt er bei einer Türkin, die er mit ihrer Tochter chauffiert, auf Unverständnis. Doch Hartmut hat ein Problem: Seine Frau hat ihn nach 30 Jahren Ehe wegen eines anderen verlassen. Da passt es ihm gar nicht, als plötzlich die kleine Hayat, die mit ihrer Mutter sein Fahrgast war, plötzlich wieder in seinem Taxi sitzt, aber kein Wort Deutsch spricht. Schnell wird Hartmut klar, dass Hayats Großmutter, bei der die Kleine gelebt hat, im Krankenhaus liegt und die Mutter nicht auffindbar ist. Nur widerwillig kümmert er sich zunächst um die Kleine, die dem Grantler bald immer mehr ans Herz wächst ...

Mit einem wie meist brillant aufspielenden Elmar Wepper gelang Autor und Regisseur Christian Zübert ("Lammbock", "Der Schatz der weißen Falken") eine wunderbare kleine Geschichte, der die Gratwanderung zwischen Komödie und Tragödie meisterhaft gelingt. Da verwundert es nicht weiter, dass Zübert 2011 gleich zweimal mit dem renommierten Grimme-Preise ausgezeichnet: als Drehbuchautor für "Neue Vahr Süd" und als Regisseur für "Tatort - Nie wieder frei sein".



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