Irgendwo in den nur schwer zugänglichen Bergen in der Grenzregion des Irans zur Türkei: Das iranische Ehepaar Lale und Hassan will mit seinem Sohn Kian unbedingt in den Westen. Der geheime Fluchtweg gestaltet sich äußerst schwierig, ihr Führer erweist sich als Betrüger und unter großer Anstrengung entgehen sie nur knapp der Verhaftung. Doch dann scheint es geschafft, zusammen mit anderen Flüchtlingen erreichen sie schließlich ein herunter gekommenes Hotel in Ankara. Dort beginnt das lange Warten, denn alle Flüchtlinge wollen weiter nach Europa ...

Wie ein Magnet wirkt die EU und ihre Anrainer-Staaten auf Asylsuchende und Migranten aus aller Welt - auch aus dem Iran. Der aus dem Iran stammende Filmemacher Arash T. Riahi - viele seiner Familien-Mitglieder leben wir er selbst aus politischen Gründen seit langen Jahren im Exil in Europa und den USA - legt mit dieser bewegenden wie lebensnahen Tragikomödie sein auf Filmfestivals bereits vielfach preisgekröntes Kinodebüt vor. Riahi nutzte dabei seine eigenen Erfahrungen der Flucht, um mal dramatisch, mal humorvoll und Augen zwinkernd die Schicksale seiner Protagonisten zu zeichnen.

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