Rom im Mai 1938: Während der Wirren um eine Parade Mussolinis zu Ehren eines Besuchs des "Führers" treffen abseits vom Getümmel in einem leeren Wohnkomplex der homosexuelle Ex-Rundfunksprecher Gabriele und die Hausfrau Antonietta aufeinander. Für eine kurze Zeit empfinden die beiden gemeinsam eine Ahnung von Freiheit und ein zärtliches Gefühl der Verbundenheit, das ihnen zumindest für einen Moment Halt gibt. Doch schon bald neigt sich der "besondere Tag" seinem Ende entgegen und auf den Homosexuellen wartet bereits die Polizei...

Dies ist ein sehr gut gespieltes und sensibel inszeniertes Werk über die Ängste und Wünsche einfacher Menschen unter einem totalitärem Regime. Ettore Scola legte mit diesem mehrfach preisgekrönten Film eines seiner besten Werke vor, in den Hauptrollen überzeugen die Filmdauerpartner Mastroianni/Loren.