Mit 140 Mark in der Tasche macht sich der zwölfjährige Emil auf den Weg zu seiner Berliner Großmutter. Im Zug lernt der Junge den Mitreisenden Grundeis kennen, der ihm listigerweise ein Bonbon anbietet, das mit einem Schlafmittel angereichert ist. Als Emil in Berlin wieder zu sich kommt, ist Grundeis weg - seine 140 Mark ebenfalls. Doch das will sich der clevere kleine Kerl nicht gefallen lassen. Gemeinsam mit einer Horde anderer Kinder jagt er den Gauner quer durch die Stadt ...

Erich Kästners 1928 erstmals erschienener Kinderroman fesselte Millionen kleiner Leser und wurde bereits wiederholt verfilmt. Diese erste, äußerst gelungene Version - seinerzeit ein Kassenschlager - drehte Gerhard Lamprecht nach dem Drehbuch von Billy Wilder, der auch die Vorlage für Robert A. Stemmles Emil und die Detektive lieferte. 1964 inszenierte Peter Tewksbury den Erfolgsroman ein weiteres Mal im Auftrag der Disney-Studios, 2001 entstand Franziska Buchs Emil und die Detektive.

Foto: MFA+ FilmDistribution e.K.