Der 12-jährige Emil Tischbein reist in den Sommerferien von seinem Heimatstädtchen Neustadt nach Berlin zu seiner Großmutter. Seine verwitwete Mutter gibt ihm mühsam ersparte 140 Mark mit. Auf der Zugfahrt stiehlt ihm ein Dieb das Geld, aber gemeinsam mit einer Bande gleichaltriger Berliner Gören kann der Bösewicht gestellt werden. Von der Polizei erfährt Emil, dass ihnen ein ganz dicker Fisch ins Netz gegangen ist, der als Betrüger und Einbrecher schon lange gesucht wird. Am nächsten Tag sind die Zeitungen voll von den Berichten über die tapfere Tat von Emil und seinen Detektiven.

Erich Kästners 1928 erstmals erschienener Kinderroman fesselte Millionen kleiner Leser und wurde bereits wiederholt verfilmt. Die erste Version drehte Gerhard Lamprecht bereits 1931, für das Drehbuch zeichnete Billy Wilder verantwortlich - ebenso wie in der hier vorliegenden Version von Robert A. Stemmle. In einer der Hauptrollen ist übrigens der 1994 verstorbene Regisseur und Schauspieler Kurt Meisel zu sehen. 1964 inszenierte Peter Tewksbury den Erfolgsroman ein weiteres Mal im Auftrag der Disney-Studios, 2001 entstand Franziska Buchs Emil und die Detektive.