Nordspanien, im Jahr 2041: Alex Garel ist ein weltweit anerkannter Experte für Robotik und Spezialist für die Programmierung künstlicher Emotionen. Nach zehn Jahren kehrt er in seine Heimatstadt Santa Irene zurück, wo er an einem besonderen Projekt arbeiten will: der Erschaffung eines Roboters in Kindergestalt. In Santa Irene trifft Alex seinen Bruder David wieder, zu dem der Kontakt vor zehn Jahren abgebrochen ist. David ist mittlerweile mit Lana verheiratet, mit der Alex einst als junger Forscher an der Universität zusammengearbeitet hatte und ist Vater geworden. Die Begegnung mit David und Lana, vor allem aber mit deren Tochter Eva, erschüttert das bislang von Routine bestimmte Leben des Kybernetikers ...

Dieser vor allem visuell beeindruckende Zukunftsvision ohne lärmende Spezialeffekte mit Daniel Brühl in der Rolle des zweifelnden Wissenschaftlers ist das Langfilm-Debüt des katalanischen Regisseurs Kike Maíllo. "Eva" war in Spanien außerordentlich erfolgreich und wurde 2012 gleich mit drei Goyas ausgezeichnet: beste Nachwuchsregie, beste Spezialeffekte und bester Nebendarsteller (Lluís Homar). Besonders gut: die Roboterkatze des Erfinders.

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