Nina, Brigitte, Alex und Nicole sind alte Freundinnen, die einst gemeinsam die Schule in einem österreichischem Provinznest besuchten. Sie waren eine verschworene Clique, die nach dem Motto "Wir sind frei!" lebte. Inzwischen sind sie alle Anfang 30 und treffen sich bei dem Begräbnis ihres Klassenlehrers wieder. Zwei Tage und eine Nacht erleben sie gemeinsam, eine Reise durch die Vergangenheit. Alte Verletzungen brechen wieder auf, aber auch neue Freundschaften finden sich...

Bereits in ihren Regiearbeiten "Slidin' - Alles bunt und wunderbar", "Nordrand" und "Böse Zellen" beschäftigte sich Regisseurin Barbara Albert mit dem Schicksal junger Frauen. So auch in diesem melancholischen Drama, in dem sie die Träume von verlorener Jugend und das Ende der Ideale einer Gruppe von Frauen thematisiert. Je mehr Alkohol im Spiel ist, umso deutlicher offenbaren sich die Lebensdefizite der Protagonistinnen. Das kommt mal witzig, dann aber auch wieder brachial daher. Spannung stellt sich kaum ein, denn das alles hat man schon oft genug und deutlich besser gesehen. Trotzdem wurde das Drama 2006 für den Goldenen Löwen der Filmfestspiele von Venedig nominiert.

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