Feivel Mouskewitz und seine Familie zieht es ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Schon während ihrer Überfahrt auf See tauchen die ersten Probleme auf. Ein Sturm macht den Reisenden schwer zu schaffen. Den übermütigen Feivel stört das keineswegs. Neugierig untersucht er das Schiff und wird prompt von einer großen Welle über Bord gespült. Doch er hat Glück und kann sich in eine Flasche retten. Unterdessen herrscht Trauer bei den Mouskewitz', denn sie glauben, dass Feivel ertrunken ist. Doch die Pulle treibt mit ihrem tierischen Inhalt an New Yorks Küste. Eine französischen Taube nimmt sich des hilflosen Feivels an und verspricht, ihm bei der Suche nach seiner Familie zu helfen ...

Mäuserich Feivel, zum wievielten? Trotz unzähliger Wiederholungen kann man sich die Abenteuer der Familie Mouskewitz getrost noch einmal ansehen. Diesen teils lustig, teils sentimental angelegten Zeichentrick inszenierte Don Bluth, Ex-Chefzeichner der Disney-Studios. Zusammen mit Steven Spielberg als Produzent, der von Bluths Arbeit begeistert war ("Mrs. Brisby und das Geheimnis von Nimh"), schuf er wohl einen der niedlichsten Zeichentrickfilme der 80er Jahre. Die Geschichte um den kleinen Feivel war so erfolgreich, dass sich Bluth und Spielberg direkt zu einem neuen Projekt entschlossen. Heraus kam das Dino-Abenteuer "In einem Land vor unserer Zeit - Die Dinos kommen". Der Feivel-Song "Somewhere out There" erhielt 1986 eine Oscar-Nominierung.

Foto: Disney