Der ehemalige Gutsbesitzer Lüder Lüdersen ist bei Kriegsende als Flüchtling in der Lüneburger Heide untergekommen. Dort wildert er aus alter Jagdleidenschaft. Für seine Tochter Helga wird das zu einer besonderen Belastung, als sie sich in einen jungen Förster verliebt, der dem Wilderer nachspürt ...

Frei nach Hermann Löns drehte Regisseur Hans Deppe diesen typischen Heimatfilm der frühen Fünfzigerjahre. Die junge Sonja Ziemann ist das nette Mädel von nebenan, heiter, unkompliziert, eine Freude für die Umgebung. Mit ihrem Filmpartner Rudolf Prack war sie zu Beginn der Fünfzigerjahre das beliebteste Publikumspaar. So etwa als "Schwarzwaldmädel" Bärbele (1950) und hier als sympathische Tochter des Heimatvertriebenen. Das waren jene unbeschwerten Figuren, die im Deutschland der Nachkriegsjahre ankamen: 15 Millionen Besucher sahen seinerzeit "Grün ist die Heide" in den deutschen Kinos. Heute weckt die Schnulze jedoch nur noch historisches Interesse.

Foto: WDR/Degeto