Terri ist eine liebende Ehefrau und Mutter zweier Kinder. Sie wohnt in einem idyllischen Vorstadthaus in Atlanta, Georgia, und vermutet nichts Böses, als eines Abends der charmante Colin vor ihrer Tür steht und nach einem Telefon fragt, weil er gerade eine Autopanne hatte. Auch wenn Terri etwas argwöhnisch ist, kann die freundliche Frau nicht anders, als dem Fremden zu helfen.

Was sie nicht weiß: Colin, gerade aus dem Knast gekommen, hat rasend vor Eifersucht seine Ex ermordet und verfügt über eine höchst beängstigende brutale Natur. So schleicht sich Colin bald ins Haus ein und merkt schnell, dass der Hausherr abwesend ist.

Terri und ihre Kinder sind bald Gefangene im eigenen Haus, dem fiesen Eindringling offenbar mit Haut und Haar ausgeliefert. Daran ändert auch nichts, als die nette Nachbarin dazu stößt. Terri weiß bald, dass sie sich und ihre Kinder nur retten kann, wenn sie jede sich bietende Chance nutzt, den diabolischen Colin loszuwerden ...

Schwaches Drehbuch

Warum sich die Hauptdarsteller Idris Elba (er glänzte zuletzt als Nelson Mandela in "Mandela: Der lange Weg zur Freiheit") und Taraji P. Henson ("Der seltsame Fall des Benjamin Button") ausgerechnet ein derart schwaches Drehbuch für ihre Arbeit - die beide zudem co-produzierten - ausgesucht haben, bleibt wohl deren Geheimnis. Sie spielen zwar halbwegs gut, können aus der schlechten "das Böse kommt in mein Haus"-Geschichte leider nichts reißen.

Regisseur Sam Miller versuchte zwar, einen gradlinigen Thriller zu inszenieren, scheiterte aber grandios an den vielen inszenatorischen Schwächen, der äußerst klischeehaften wie einfachen Figurenzeichnungen sowie den idiotischen und völlig unglaubwürdigen Wendungen.

Übliche DVD-Massenware

Elba wollte wohl unbedingt nach den vielen guten Kerlen, die er verkörperte, seinem ambivalenten Ermittler-Typ "Luther" einen richtigen Fiesling entgegensetzen. Doch zu mehr als der üblichen DVD-Massenware hat es nicht gereicht.