Die junge Paula Ney wird tot in Zimmer 10 eines verlassenen Hotels aufgefunden. Sie wurde erhängt und ihr linker Arm mit weißer Farbe angestrichen. Obwohl die Ermittler einen Abschiedsbrief finden, gehen sie von Mord aus. In dem Brief bittet Paula ihre Eltern um Vergebung. Als Kommissar Winter mehr herausfinden möchte, blocken die Eltern ab und schnell wird ihm klar, dass sie ihm etwas verheimlichen. Und auch ein Freund der Toten, der Paula schon seit Kindertagen kannte, scheint etwas zu verschweigen. Für Kommissar Winter ist der Fall aber noch aus einem ganz anderen Grund äußerst bizarr. Vor fast 20 Jahren war er schon einmal am Tatort. Denn dort wurde die spurlos verschwundene Ellen Börge zuletzt gesehen ...

Die Romanvorlage zu den Kommissar-Winter-Fällen lieferte Åke Edwardson. Der schwedische Schriftsteller wird schon längst mit Henning Mankell, Liza Marklund, Sjöwall/Wahlöö, Håkan Nesser, Arne Dahl und Stieg Larsson in einem Atemzug genannt. "Zimmer Nr. 10" war sein siebter "Kommissar Winter"-Krimi und der erfolgreichste in der zehnteiligen Reihe, die in Deutschland 2010 mit "Kommissar Winter: Der letzte Winter" endete. Zu ersten Verfilmungen seiner Kriminalromane kam es zwischen 2001 und 2004. In zwei Staffeln - insgesamt sechs Episoden - stand der Helsingborger Schauspieler Johan Gry als Winter vor der Kamera. Mit Staffel drei - für insgesamt vier Fälle - schlüpfte Magnus Krepper in die Titelrolle.

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