Einst arbeitete Fikret als Seemann, nun kehrt er in seinen alten Beruf zurück. Als sein Schiff im Indischen Ozean von Piraten überfallen wird, springt er kurzerhand von Bord und wird leblos an die indische Küste gespült, wo ihn Dorfbewohner finden und in einem buddistischen Tempel gesund pflegen. Dort freundet sich Fikret mit dem jungen Türken Serkan an, doch nach einem Streit mit dem Tempelpriester müssen die beiden ihre Bleibe verlassen und beschließen in die Türkei zurückzukehren ...

Das Regieduo Kamil Aydin und Ahmet Yilmaz drehte nach "Kutsal Damacana" (2007) auch diese Fortsetzung um den Seemann Fikret alias Safak Sezer, der hier einmal mehr von einer hanebüchenen Situation in die nächste gerät. Als Mix aus Abenteuer, Freundschaftsgeschichte und Gruselmär angelegt, schießt dieser Spaß allerdings des öfteren über das Ziel hinaus, hier wäre weniger eindeutig mehr gewesen. Zumal auch noch aktuelle Bezüge verwoben werden, die die Glaubwürdigkeit der Komödie aber in keiner Weise erhöhen. Da nützt auch das Spiel von Comedian Safak Sezer nicht viel, der hierzulande mit Filmen wie "Cilgin Türkler - Operation Somalia", "G.O.R.A." und "Vizontele" bekannt wurde.

Foto: Kinostar