Romeo und Julia auf französisch: Obwohl Carole (Cécile de France) und Delphine (Izïa Higelin) zehn Jahre trennen, fühlen sie sich sehr verbunden.

Die belgische Schauspielerin Cécile de France ist nicht nur aufgrund ihres Namens bei der Grande Nation äußerst beliebt. Mit "L'auberge espagnole" feierte die Mimin 2002 ihren Durchbruch und spielte sich als Erasmus-Studentin in die Herzen der Franzosen.

Zwei Jahre später holte sie Frank Coraci für "In 80 Tagen um die Welt" nach Hollywood. Die heute 40-Jährige besann sich aber auf ihre Wurzeln und kehrte nach mehreren Ausflügen in die Traumfabrik immer wieder zum französischen Film zurück.

In "La Belle Saison" von Catherine Corsini entführt sie das Publikum ins Frankreich der 1970er-Jahre.

Schicksalhafte Liebesgeschichte

De France übernimmt die Rolle der freimütigen Carole, die sich in Paris leidenschaftlich für die Frauenbewegung einsetzt. Als sie auf Delphine trifft, die in die Metropole an der Seine gekommen ist, um unabhängiger von ihrer Familie auf dem Land zu werden, ist die moderne Carole begeistert.

Beide verstehen sich auf Anhieb und aus der Freundschaft entwickelt sich bald eine zarte Liebe. Doch dann ist Delphine gezwungen, auf den elterlichen Hof in der Provinz zurückzukehren.

Zur Zeit der sexuellen Revolution

Mit farbenprächtigen Bildern lässt Corsini die Zeit des Aufbruchs mutiger Feministinnen wieder aufleben. Das Schauspieler-Duo überzeugt mit seiner Spielfreude und der glaubwürdigen Verkörperung der stürmischen Stimmung der 70er.

Sehen Sie hier den Trailer zu "La Belle Saison - Eine Sommerliebe":