Astrée Sternhjelm glaubt, den Mann ihres Lebens gefunden zu haben, als sie während eines Urlaubs mit ihrer resoluten Tante auf Puerto Rico Don Pedro de Avila kennenlernt. Gegen den Willen ihrer Tante bleibt die schöne junge Schwedin auf der Antilleninsel und heiratet den selbstherrlichen Feudalherrn. Zehn Jahre später allerdings erscheint ihr das vermeintliche Paradies eher wie die Hölle. Ihr eifersüchtiger Mann bewacht sie argwöhnisch; ihren kleinen Sohn Juan will er ganz nach seinen Vorstellungen erziehen. In dieser Situation kommt Astrées Jugendfreund Dr. Sven Nagel auf die Insel. Er will hier zusammen mit Dr. Luis Gomez ein heimtückisches Fieber erforschen, dessen Auftreten Don Pedro zusammen mit den örtlichen Behörden und einheimischen Ärzten aus wirtschaftlichen Gründen zu vertuschen sucht. Um die Arbeit der beiden Ärzte zunichte zu machen, lädt Don Pedro Dr. Nagel und dessen Kollegen zu einem Fest ein. So begegnet der Arzt seiner großen Jugendliebe wieder und erkennt schnell, wie unglücklich Astrée ist ...

Nach ihrer erfolgreichen Zusammenarbeit in dem Melodram "Zu neuen Ufern" drehte Regisseur Douglas Sirk mit Zarah Leander noch im gleichen Jahr dieses ebenso gelungene Genrewerk, das seine Hauptdarstellerin endgültig zum Star machte. Der Filmtitel entstand nach dem Lied "La Habanera" ("Der Wind hat mir ein Lied erzählt"), das zu den erfolgreichsten Stücken von Zarah Leander zählt. Nach Abschluss der Dreharbeiten verließ Sirk Deutschland in Richtung Frankreich und wanderte von dort in die USA aus, wo er zum Meister des Melodrams avancierte. So waren etwa für den jungen Rainer Werner Fassbinder Sirks Regiearbeiten die "schönsten Filme der Welt".

Foto: ARD/Degeto