Globetrotter, Abenteurer, Milliardär und Menschenfreund: Largo Winch hat inzwischen das Erbe seines Vaters, die Leitung eines milliardenschweren, multinationalen Konzerns, angetreten. Doch Largo, der lange Zeit frei und ungebunden die Welt bereiste, hat kein persönliches Interesse an dem Vermögen. Er möchte es mit Hilfe von Alexander Jung , einem Freund seines Vaters und ehemaligen Präsidenten des Internationalen Roten Kreuzes, in einen humanitären Hilfsfond, eine Stiftung, überführen. Doch noch bevor die Tinte auf dem Stiftungs-Vertrag getrocknet ist, entert die Küstenwache Largos Yacht, und in seinem Büro steht die attraktive Diane Francken , Staatsanwältin am Internationalen Strafgerichtshof, die gegen ihn wegen illegaler Geschäfte mit der Militärjunta in Burma ermittelt. Der Vorwurf: Um an ein Nickelvorkommen zu gelangen, für das sich der Multi interessierte, sei der burmesische General Kyaw Min bestochen worden, um die Dorfbewohner zu vertreiben. Von einem Konto in der Schweiz, das der Winch-Gruppe gehört, sei der General für seine Dienste bezahlt worden. Largo weiß von all dem nichts und reist freiwillig nach Thailand, wo eine geheimnisvolle Zeugin gegen ihn aussagen soll. Eine unangenehme Überraschung: Es handelt sich um niemand geringeres als Malunaï , Largos große Liebe aus der Zeit, als er in Burma lebte. Der Milliardenerbe sieht sich einer Verschwörung ausgesetzt, denn er weiß genau: Malunaï würde ihn niemals eines solchen Verbrechens bezichtigen, noch hätte sein Vater mit Kriegsverbrechern paktiert, um seinen Profit zu maximieren. Mit Hilfe seines Butlers Gauthier und seines Kumpans Simon (Olivier Barthélémy) flieht Largo Winch quer durch Südostasien, um herauszufinden, wer versucht, sein Leben und seinen Ruf zu zerstören - und wie im ersten Teil sind die Mächte des Bösen ihm näher, als er glauben kann. Und auch die schöne Malunaï hat noch eine Überraschung für Largo parat.