Bei dem Versuch, sich das Leben zu nehmen, trifft der melancholische, japanische Bibliothekar Kenji in Bangkok auf die junge, ins Chaos verliebte Prostituierte Noi, die gerade ihre Schwester verloren hat. Die zufällige Begegnung gibt dem Leben der beiden, die sich fortan wie Ertrinkende aneinander klammern, eine neue Wendung ...

Ein kunstvoller Mix aus meditativem Drama, unterkühlter Komödie und anrührendem Liebesfilm, in dem der thailändische Regisseur Pen-ek Ratanaruang ("Ploy - Die Unbekannte im Hotel") mit leichter Hand Realität und Traum vermengt. Auf zahlreichen Filmfestivals ausgezeichnet, ist "Leben nach dem Tod in Bangkok" einer der erfolgreichsten thailändischen Filme der letzten Jahre. Klasse: die Kamerarbeit von Christopher Doyle ("Fallen Angels - Gefallene Engel", "2046"), Tadanobu Asano ("Zatôichi - Der blinde Samurai", "Tabu") als verhinderter Selbstmörder Kenji sowie Sinitta Boonyasak als Noi.

Foto: AL!VE