David Kern ist ein typischer Loser, der sich mit Kellnerjobs über Wasser hält und gerne so weltmännisch wäre wie der Kreis der Literaturstudenten, die er bedient. Als er eines Tages zufällig in einem alten Nachttisch ein Manuskript für einen Roman findet, will er unbedingt der hübschen Marie imponieren und gibt das Werk als seine Arbeit aus. Tatsächlich gelingt es David, mit dem geklauten Roman die Bestsellerlisten zu stürmen. Doch bei einer Autogrammstunde steht plötzlich der Lebemann Jacky vor ihm, der behauptet, dass das Buch von ihm sei ...

Die Geschichte hätte durchaus witzig und turbulent sein können, ist aber von Grimme-Preisträger Alain Gsponer ("Das wahre Leben", "Rose") so uneinheitlich und fahrig inszeniert, dass der Charme und Esprit der Romanvorlage von Martin Suter völlig verloren geht. Hinzu kommt, dass einige Handlungsweisen der Figuren kaum bzw. nicht nachvollziehbar sind, was auch die guten Darsteller nicht wettmachen können. Da hätte man mehr draus machen können!

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