Jan möchte die Deutsch-Italienerin Sara heiraten. Ganz unspektakulär. Nur standesamtlich. Doch Jan hat die Rechnung ohne seinen zukünftigen Schwiegervater gemacht. Antonio Marcipane, der 1965 als Gastarbeiter nach Osnabrück kam und mit der Deutschen Ursula verheiratet ist, verlangt eine Hochzeit in Süditalien. Basta! Und so machen sich Jan und die Marcipanes mit dem Auto auf nach Süditalien. Dort angekommen, nimmt für Jan der Schrecken seinen Lauf. Jan ist mit der impulsiven Großfamilie und den italienischen Gepflogenheiten völlig überfordert. Zu allem Übel lässt ihn seine einzige Verbündete, Sara, mitten im Hochzeitschaos im Stich. Sie muss noch mal nach Deutschland, um sich als Italienerin legitimieren zu lassen. Jan muss sich nun allein durchschlagen. Nachdem auch diese bürokratische Hürde genommen wurde, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: Jans euphorische Eltern tauchen auf, der stoisch-duldsamen Ursula platzt bei einem Familienessen der Kragen, und sie verlangt von Antonio die Scheidung, Antonio streitet sich mit seinem Vater. Auch Jan und Sara bleiben von der Familienkrise nicht verschont. Jan wird alles zu viel. Er will nach all dem Wirrwarr nicht mehr in diese Familie einheiraten und flüchtet. Das Desaster scheint perfekt, die Hochzeit droht zu platzen. Antonio kann Jan zwar zu einer Versöhnung mit Sara überreden, doch nun weigert sich die Braut, vor den Traualtar zu treten.