Die Geschichte von Mina und Ethel, am selben Tag geboren, die ihr Leben damit verbringen, über selbiges nachzudenken. Das erste Mal treffen sie sich als Kinder auf einer Bank am Montmartre. Mit 16 sitzen sie immer noch da, reden über Leute, die Liebe und das Leben. Mit 30 ist plötzlich alles schwierig geworden. Haben sie gar nicht soviel gemein, wie sie immer dachten? Oder sind sie sich gar zu ähnlich? Ihre Wege trennen sich. Während die aufgeschlossene Ethel die Sicherheit wählt und eine Familie gründet, zieht sich die introvertierte Mina ganz in die Malerei zurück, bis sie in völliger Einsamkeit gefangen zu sein scheint...

Der französischen Regisseurin Martine Dugowson ("Sex, Lügen und Intrigen") gelang mit ihrem Erstlingswerk ein überraschend intimer und emotionsgeladener Film. Sensibel und einfühlsam erzählt sie die Geschichte einer Freundschaft in drei Etappen: Kindheit, Teenagerzeit und Erwachsenenleben. Gegen Ende des Films wird die Story zunehmend tragischer. Elsa Zylberstein ("Farinelli", "Toulouse-Lautrec") und Romane Bohringer ("Das Appartment", "Rembrandt") glänzen mit ihren schauspielerischen Leistungen.